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Wussten Sie...?

...dass in frühster Zeit dem Urin mehr Bedeutung bezüglich des Gesundheitszustandes zugesagt wurde als dem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten und er deshalb auch wesentlich früher analysiert wurde?

 Harnschau

Überlieferungen durch Galenus von Pergamon beschreiben von den ersten Urinuntersuchungen bereits 200 Jahre nach Christus.

Später, im Mittelalter, war die Harnschau bereits ein wichtiger Bestandteil zur Erkennung von Krankheiten und zur Zuordnung von Charaktertypen des Menschen.

Die Harnprobe wurde sowohl im frischen Zustand, als auch zwei Stunden danach geprüft. Geprüft wurde:

Harnschau

  • Gewicht
  • Farbe
  • Geruch
  • Geschmack
  • Bodensatz


Diese Daten hat man zusammengefasst und unter Einbezug Harnscheibe

  • der Jahreszeit,
  • des Geschlechts,
  • der körperlichen Verfassung und
  • dem Temperament des Patienten


interpretiert.

Die Interpretation der Farbe erfolgte mittels einer Harnscheibe bei der gegen 20 Farbnuancen (von kristallklar, kamelhaarweiss, brombeerrot, fahlgrün bis schwarz) verglichen und zugeordnet wurden.
Auf Basis der damaligen Harnschau entstanden auch die Zuteilung der noch heute gebräuchlichen Charaktertypen: 

  • Sanguniker = Blut = Herz
  • Choleriker = Gelbe Galle = Leber
  • Phlegmatiker = Schleim = Gehirn
  • Melancholiker = Schwarze Galle = Milz


Mit den chemischen und physikalischen Zusammensetzungen des Urins befasste man sich erst im Laufe des 17. Jahrhunderts.

Wie Sie lesen können, der Urin war, ist und wird auch immer ein wichtiger Bestandteil in der Labormedizin bleiben!

 

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