• SN EN ISO 9001 & 13485
  • Einfache Nachbestellung
  • Kein Mindestbestellwert
  • Schneller Versand

Ein auslaufsicheres Gelsystem

Die Gelelektrophorese zählt zu den Standardverfahren im Laboralltag. Doch kann die Vorbereitung durch auslaufende Gele den Alltag ziemlich durcheinanderbringen.


Die Gelelektrophorese zählt zu den Standardverfahren, um DNA-Moleküle ihrer Grösse nach aufzutrennen. Das Prinzip beruht darauf, dass die negativ geladenen Nukleinsäuren zur positiv geladenen Elektrode der Gelkammer wandern. Die zu trennenden Moleküle werden dabei auf eine Gelmatrix aufgetragen. Diese wird aus Agarose hergestellt und kann in verschiedenen Porositäten eingesetzt werden, je nachdem, wie die Auftrennung erfolgen soll. So verwendet man üblicherweise nachfolgende Trennbereiche für Standardgele:

Gel Auftrennungsbereich

Damit das Gel und die Gelelektrophorese gelingen

Um eine solche Gelmatrix herzustellen, wird die entsprechende Menge Agarose in einem Puffer zum Schmelzen gebracht und anschliessend so lange abgekühlt, bis die Agarose fest geworden ist.

Die Gele werden dabei häufig in einem Gelgiess-Stand vorbereitet und nach dem Aushärten in die entsprechende Vorrichtung für die Auftrennung gegeben. Dabei muss man beachten, dass der Gelgiess-Stand gerade ausgerichtet ist, damit die Oberfläche des Gels nicht versehentlich uneben wird. Ebenso dürfen keine Blasen im Gel auftauchen oder nicht geschmolzene Agarose-Reste in der Flüssigkeit verbleiben.

Vor allem aber sollte das Geltablett fest im Giessstand eingeschlossen sein, da es sonst zu einem Auslaufen des flüssigen Agarose-Gels kommen kann. Falls dieser Fall eintritt, muss man das Gel nochmals neu herstellen und hat jede Menge damit zu tun, die gelierte Masse wieder von der Arbeitsplatte zu kratzen.

In vielen Laboren hat sich daher eine sehr interessante Konstruktion eingeschlichen: Die Wissenschaftler umkleben das Geltablett mit Klebeband, um sicherzustellen, dass keine Flüssigkeit austreten kann. Davon abgesehen, dass dieses Verfahren Zeit kostet, ist es auch eine wahnsinnige Verschwendung von Klebeband und daher auf keinen Fall ökonomisch.

Geltablett

Schnelles und einfaches System zur Gelherstellung

Um solchen Hindernissen im Laboralltag zu entgehen, kann man sein Gel jetzt direkt in die Laufkammer giessen. Dadurch bleibt das Gel eben und an keiner Stelle kann flüssige Agarose austreten. Zusätzlich spart man Platz, da ein Gelgiess-Stand einen grossen Bereich der Arbeitsplatte einnimmt.

Gelkammer befüllen


Durch das Befüllen des Tablets direkt in der Kammer ist eine Gelmatrix schnell und effizient hergestellt und kann anschliessend ohne grossen Aufwand mit der zu trennenden Nukleinsäure beladen werden. Da auf einen zusätzlichen Gelgiess-Stand verzichtet werden kann, werden ausserdem Kosten eingespart. Mit den Gelsystemen von Galileo Bioscience kann man Gele direkt in die Laufkammer giessen und so den kleinen Hindernissen des Laboralltags entgehen.

Galileo Gelsystem

 

Ihre Frage wurde erfolgreich verschickt.

Oops! Etwas ist schiefgelaufen...