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Axonlab und Mercy Ships in Zeiten von COVID-19

Das von Axonlab unterstützte Spitalschiff der Organisation Mercy Ships musste aufgrund der weltweiten Pandemie im März 2020 kurzfristig den Einsatzort in Westafrika mit unbestimmten Ziel verlassen.

Kurzfristige Planänderung aufgrund COVID-19

Die Corona-Pandemie hat auch das Spitalschiff von Mercy Ships, das vor Dakar im Senegal stationiert war, mit voller Wucht getroffen. Geplant war, dass das Schiff bis im Sommer 2020 in Dakar bleibt und die geplanten Operationen bei den senegalesischen Patienten durchgeführt werden können. Aufgrund der Pandemie wurde Mercy Ships im März 2020 jedoch von der senegalesischen Regierung gebeten, das Land zu verlassen. Innerhalb von 10 Tagen musste die Organisation das Schiff «Africa Mercy» reisefertig machen. Das bedeutete, dass sie Patienten an Bord zurückschicken mussten oder, wo es möglich war, diese in Privatkliniken im Land unterbringen, wo die Behandlungen weitergeführt werden konnten.

Fahrt ins Ungewisse

Als die Africa Mercy aus dem Hafen in Dakar auslief, war es eine Reise ins Ungewisse – Mercy Ships wusste noch nicht, wo sie nach ihrer Abreise anlegen würden. Da das Schiff im Sommer normalerweise im Hafen von Las Palmas auf den Kanarischen Inseln in einer Werft für die nächste Destination gewartet wird, nahm das Schiff mit 210 Crew-Mitgliedern an Bord vorerst Kurs auf die Kanaren. Schlussendlich konnte das Schiff im Hafen von Teneriffa anlegen und dort inklusive Besatzung in Quarantäne gehen. Ende Juni 2020 waren immer noch 160 der anfänglich 210 Crew-Mitgliedern an Bord, da eine Rückreise in die Heimatländer der internationalen Crew aufgrund der Reiseeinschränkungen noch nicht möglich war.

Erfolgreiche Eingriffe trotz COVID-19

Geplant waren während des Aufenthalts in Dakar ca. 400 Eingriffe im Projekt der Gesichts-, Hals- und Kieferchirurgie, welches Axonlab unterstützt hat. Erfreulicherweise konnten die Operationen trotz der um 10 Wochen verkürzten Zeit im Senegal im erwarteten Umfang stattfinden. Auch dank dem Unterstützungsbeitrag von Axonlab konnten ca. 350 Kinder mit einer Lippen-Gaumen-Spalte oder Erwachsene mit einem gutartigen Tumor im Gesicht behandelt werden.

Wie geht es weiter?

Vorgesehen war gemäss Planung, dass das Spitalschiff 2021 für einen nächsten Einsatz nach Liberia geht. Da Mercy Ships im Senegal sein Engagement jedoch noch nicht wie gewünscht abschliessen konnte, sticht das Schiff – falls es die Situation zulässt – nach der Wartung im Januar 2021 wieder Richtung Dakar in See, um die Mission dort weiterzuführen.

 

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