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Soziale Verantwortung – auch bei Tieren. Unterwegs für das Pferdewohl bei Stinah in der Ostschweiz.

Stinah steht für «Stiftung Tiere in Not – Animal Help». Die Stiftungsgründer Claudia Steiger und Christoph Zimmerli engagieren sich seit Jahren für den Tierschutz.  Auf ihrem Hof im schaffhauserischen Trasadingen sorgen sich die beiden Juristen nebenberuflich und ehrenamtlich um das Wohl von insgesamt 80 in Not geratene Tiere.

Wie die Unterstützung Axonlabs zu Stande kam

Neben dem Diagnostikbereich in der Humanmedizin ist Axonlab auch in der Veterinärdiagnostik tätig. Im Rahmen einer zu realisierenden Projektarbeit entstand im Axonlab-Veterinär-Team die Idee, sich zugunsten der Stinah zu engagieren. Die Stinah hat Tiere, die auf Hilfe angewiesen sind, Axonlab hat die Diagnostikgeräte. So einfach ist das.

Klinisch-chemisches Profil als Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein

Unsere beiden Mitarbeiterinnen machten es sich zur Aufgabe, mit dem Analysengerät für klinische Chemie, dem Skyla VB1, die Blutwerte bei Pferden auf dem Hof zu testen. Mit dem kompakten Gerät kann innerhalb von 15 Minuten eine zuverlässige Analyse gemacht werden. Ziel war es, den Stiftungsgründern zu bestätigen, dass diese punkto Haltung und Fütterung der Tiere auf dem richtigen Weg sind.

So machten sich die beiden Veterinär-Verantwortlichen bei Axonlab eines heissen Sommertages im Juni 2020 mit zwei Laborgeräten, gut verpackten Nadeln und Blutröhrchen sowie in Kühlbox verstauten Reagenzien auf den Weg Richtung Trasadingen. Die kürzeste Route würde über Deutschland führen – aus zolltechnischen Gründen ist eine Grenzüberschreitung mit Laborgeräten im Kofferraum jedoch keine Option. Also pflügten sich die beiden «Vetis» durch den Stadtverkehr in Winterthur und Schaffhausen und trafen nach 1.5 Stunden am Zielort an. 

Laborgerät auf Herz und Nieren geprüft

Kurz nach Eintreffen im Hof wurde das mobile Labor im Stall aufgebaut und die beiden Analyser in Betrieb genommen; unter Argusaugen der Blutspender und mit leichter Besorgnis der Stiftungsratspräsidentin Claudia Steiger: «Ich war zuerst besorgt, wie ich es bei technischen Geräten im Stall immer bin. Dass die beiden Geräte trotz ununterbrochenem Einsatz keine Fehlermeldungen produzierten, und – so schien es mir – auch einfach bedient werden konnten, hat mich wirklich erstaunt».

Die beiden geübten Axonlab-Mitarbeiterinnen (ihres Zeichens ausgebildete Tierärztin und tiermedizinische Praxisassistentin) machten sich sofort an die Arbeit. Dank guter Organisation, fokussiertem und professionellem Arbeiten konnten am Ende des Tages bei 30 Pferden Blutproben genommen werden. Das war mehr als geplant. Dass die beiden klinischen Analyser im mobilen Stall-Labor bei Temperaturen von über 30 Grad den ganzen Tag reibungslos funktionierten, hat bestätigt, die richtigen Geräte im Produktportfolio zu führen. 

Zufriedenstellendes Ergebnis für alle Beteiligten

Am Ende des Tages bestätigte die Analyse der klinischen Blutparameter den Stiftungsgründern, dass sie in Bezug auf Fütterung und Haltung bei den Pferden auf dem richtigen Weg sind. Einige Pferde auf dem Hof sind alt und zahnlos und rund um die Fütterung alter Pferde gibt es wenig Wissen. Auf dem schaffhauserischen Hof wird der Eiweissanteil im Futter dieser Pferde sehr hoch gehalten, was ab und an zu Kritik führt. Die Ergebnisse der Blutwerte haben die Stiftungsgründer jedoch ermutigt, diesen Pfad weiter zu beschreiten. Grundsätzlich konnte anhand der Resultate gezeigt werden, dass die Pferde in einem sehr guten gesundheitlichen Zustand sind; es wurden keine Organerkrankungen festgestellt.  Bei einigen wenigen Tieren war eine Veränderung ersichtlich. Bei diesen wurde durch die Axonlab-Mitarbeiterinnen im Nachgang noch ein Blutbild gemacht.

Für die Stiftungsgründer als auch für die Axonlab-Mitarbeiterinnen war es ein bereichernder, erfolgsgekrönter Tag. Für die Stiftungsgründer endete er mit der Bestätigung, den eingeschlagenen Weg motiviert weiter zu gehen. Für Axonlab war der Testlauf der Laborgeräte unter Praxisbedingungen in einem etwas ungewöhnlichen Labor eine wertvolle Erfahrung. Auch die Dankbarkeit für dieses Engagement zugunsten des Tierwohls war seitens der Stinah gut spürbar: «Der Tag mit euch war spannend und verging viel zu rasch […]. Eure Freude für das Projekt und die Tierschutztiere hat uns sehr berührt».

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